Bereits zum vierten Mal jährt sich der Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine, der seitdem Deutschland, Europa, die USA und die Welt erschüttert. Die ukrainischen Wissenschaftlerinnen Mavilie Demirdzhaieva und Lidiia Shumska geben an diesem Abend eine objektive Einschätzung der sichtbaren und unsichtbaren Dimensionen des Krieges vor Ort und sprechen über die Realitäten eines Lebens unter Beschuss: Wie lebt die Zivilbevölkerung in der Ukraine und in den bezetzten Gebieten, insbesondere auf der Krim? Wie zeichnet sich die aktuelle Lage an der Kriegsfront und welche Auswirkungen hat die russische Desinformation auf die Bevölkerung vor Ort und die internationale Gemeinschaft?
Mavilie Demirdzhaieva & Lidiia Shumska sind Masterstudentinnen des Studiengangs „Interdisziplinäre Studien zum Östlichen Europa“ am Gießener Zentrum Östliches Europa (GiZo) der JLU Gießen und DAADStipendiatinnen des Programms „Zukunft Ukraine / Future Ukraine“. Mavilie Demirdzhaieva arbeitet als wissenschaftliche Hilfskraft am Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung (Marburg). Lidiia Shumska ist aktives Mitglied der Initiative Young European Ambassadors (EU NEIGHBOURS east) sowie der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde.
Moderation: Prof. Dr. Klaus Gestwa, Osteuropäische Geschichte und
Landeskunde der Universität Tübingen



