Fotografien von Cara Romero, Santa Fe. Seit über zwei Jahrzehnten dokumentiert die international renommierte Chemehuevi-Fotografin Cara Romero das Leben der indigenen Bevölkerung Nordamerikas – und erkundet dabei kulturelles Gedächtnis, Umweltgerechtigkeit und die Stärke indigener Frauen in eindringlichen, tief in gelebter Tradition verwurzelten Porträts. Darauf aufbauend entfaltet sich ihr aktueller Werkzyklus „Indigenous Futurism“: surreale, kraftvolle Bildwelten, die eine alternative indigene Zukunftsvision entwerfen – getragen von indigenem Wissen und Erkenntnistraditionen. Zeitreisen und kosmische Wesen, seit jeher Teil der Erzähltradition der Natives, schlagen hier eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart und öffnen den Raum für Zukunftsentwürfe jenseits kolonialer Prägung. Im Dialog miteinander offenbaren Romeros frühere und neuere Arbeiten ein eindrucksvolles Kontinuum: Sie zeigen, dass sich Zukunft nur im Einklang mit der Gegenwart und Vergangenheit denken lässt.
Cara Romero ist eine preisgekrönte US-amerikanische Fotografin. In Inglewood, CA geboren, wuchs sie in der Chemehuevi Valley Indian Reservation auf. Sie studierte am Institute of American Indian Art in Santa Fe und ihre Werke werden unter anderem im Autry Museum in Los Angeles, dem Smithsonian Museum of the American Indian in Washington D.C. oder dem MoMA in New York ausgestellt.
Ausstellungseröffnung:
Grußwort: Boris Palmer, Oberbürgermeister, Universitätsstadt Tübingen
Grußwort: Michelle Kevern, Public Affairs Officer, U.S. Consulate General Frankfurt
Musik: Friedemann Dähn – Cello und Live-Elektronik



